Wenn Sylter Träume wahr werden…

IMG_1311Heute wurde wieder eine Idee aus Syltopia, meiner Dokufantasy aus dem Jahre 2050 wahr. Im Roman Syltopia beschreibe ich die Anreise nach Sylt in einem Zeppelin und später auch den Bau von Offshore Windkraftanlagen, die von Last-Zeppelinen transportiert werden.

Heute, am 17.09.2017 landete um 11:15 ein solcher Lasten-Zeppelin am Westerländer Flughafen und machte ein paar Rundflüge mit Passagieren. Ich nutze gleich die Gelegenheit und übergab der Crew des Luftschiffes ein Exemplar Syltopia als Willkommensgeschenk von unserer Insel.

Angesichts der vielen Schwierigkeiten, die Bahn-und Autoverkehr in diesem Jahr für die Insel brachten, wäre eine Fluglinie Hamburg-Husum-Sylt- per Zeppelin ein Segen für die Insel!

Textauszug von Syltopia:
Die Gondel unter dem Luftschiff bot ausreichend Raum für 120 Passagiere. Die loungeartigen Diwans luden ein, sich leger hinein zu fläzen. Die Passagiere konnten sich bequem auf den Bauch legen und durch den glasklaren Boden des Zeppelins den Nationalpark Wattenmeer und die vorüberziehende Küstenlandschaft genießen. Das Luftschiff selbst erzeugte kaum hörbare Fahrtgeräusche.

Lothar Koch

 

 

Syltopia- besprochen in der taz-Ausgabe 1.9.17

Ach, Sylt!

Die bis 20150 stets aktuelle Insellektüre wird von der taz gelobt!

Die bis 2050 stets aktuelle Insellektüre wird von der taz gelobt!

Zu viele Touristen mit zu vielen Autos verbrauchen zu viele der knappen Ressourcen. Sylt geht es gar nicht gut. In der Doku-Fantasy „Syltopia“ gipfelt das in einer Revolution und endet versöhnlich. Der Autor ist optimistisch, dass auch in der Realität sich alles zum Guten wendet

zum taz Artikel-Link

Das Buch zur Biike

Syltopia Feuer und FlammeFebruar ist BIIKE-Zeit auf Sylt. Am 21.2. entfachen die Dörfer der Insel alle ein großes Feuer und alle Friesen versammeln sich zum “Thing” (großer Rat). So war es zumindest Früher.

Heute versammelt man sich eher mit ziemlich vielen Urlaubern, starrt ins Feuer und versucht den ein oder anderen Fetzen einer Rede mitzubekommen, die meist quäkend über ein Megaphon im Wind vorgetragen wird. Nicht selten haben diese flammenden Reden einen leicht revolutionären Touch. Altfriesen oder Lokalpolitiker bäumen sich gewaltig auf, sprechen mahnende Worte in deutsch und friesisch, daß es so mit der Insel ja wohl nicht weitergehen könne. Leider verfliegen die Worte meist recht schnell mit dem Wind- und ausserdem kommen zu dieser Jahreszeit ja nicht so viele Zuhörer zusammen, daß man sich daran halten müsste. Danach gibt es dann Grünkohl und Würstchen und natürlich jede Menge zu trinken. Letzteres findet dann im privaten Kreis zu Hause, oder in einschlägigen Kneipen und Restaurants statt. Viele Sylter haben das so in den Knochen, daß sie sich sogar eine Portion Grünkohl mit in den Karibik-Urlaub nehmen, wenn sie am 21.2. dort statt auf der Insel verweilen.

Jedenfalls ist der Februar unbedingt auch eine Zeit sich auf´s Sofa zu kuscheln oder vor den Kamin zu setzen und ein Buch zu lesen. Da kann ich meinen Roman Syltopia nur empfehlen. Er ist geradezu ein BIIKE-Buch, denn es geht ja um eine Revolution auf der Insel und um die Werte, die bei der BIIKE so oft beschworen werden. Und natürlich um ganz viel mehr…. Mehr dazu auf www.syltopia.de.

Also liebe Sylter! Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen. Legt es auch gern Euren Gästen als BIIKE-Lektüre in die Ferienwohnung.

Bestellt es direkt bei mir: info@syltopia.de,(gern auch signiert) oder holt es Euch in einer der Inselbuchhandlung (bitte nicht bei Amazon!). Das Buch hat 271 Seiten und kostet 14,9 Euro.

Mit revolutionären Yoga-Grüßen

Lothar Koch

 

SYLTOPIA-Kultseller in 2. Auflage frisch ausgepackt! Interview zum Buch!

Cool! Die zweite Auflage von SYLTOPIA- die DokuFantasy von Lothar Koch ist heute frisch IMG_2974ausgepackt worden. Bitte direkt bestellen bei www.syltopia.de
Noch nicht gelesen? Hier ein Einblick über ein Interview mit dem Autor:
 

Interview von Maria Wallbrecht
von Arbeit und Leben Schleswig-Holstein
für das Seminar „Utopia – Insel der idealen Gesellschaft“ 2016 mit Lothar Koch, Buchautor.

Maria Wallbrecht: Lothar, Syltopia spielt auf deiner Heimatinsel Sylt. Welche Zielgruppe spricht es an?

Lothar Koch: Ich denke, das Buch ist sowohl interessant für Syltliebhaber als auch für Leute, die die Insel noch nicht kennen. Die Sylter Entwicklung ist ein Paradebeispiel für die sich zuspitzende Problematik an vielen Ferienorten und letztendlich für die Dynamik in unserer Gesellschaft. Man kann die Geschichte gut auch in die Berge oder an die Ostsee übertragen. Für Sylt-Liebhaber ist es ein Muss, weil ich viele Sylter Angelegenheiten über eine neue Perspektive beleuchte und das Sylt-Erlebnis so hoffentlich viel nachhaltiger wird.

Maria Wallbrecht: Was hat Dich veranlasst, dieses Buch zu schreiben?

Lothar Koch: Die Bürgermeisterwahl für die Gemeinde Sylt im Winter 2014/15. Eine schillernde Ex-CSU Politikerin und Landrätin aus Bayern hatte sich als BGM Kandidatin beworben. Es folgte ein skurriler Wahlkampf.
Sie wollte mit neuen Ideen auftrumpfen. Auf meine Frage an Sie, was Sie denn als erfahrene Landrätin Neues in Sachen Umweltschutz auf Sylt mitbringen wolle, sprach sie begeistert von der Einführung „gelber Säcke“. Da wusste ich, dass mit ihr etwas nicht stimmt:-)
Also dachte ich darüber nach, eine Satire dazu zu schreiben. Aus der Satire wurde das Buch Syltopia, das nur noch satirische Züge aufweist.
Letztendlich floss es mir aus der Feder und wurde zu einem gesellschaftskritischen Buch, in dem ich meine Perspektive auf die Folgen von Tourismus, Ausverkauf und Spekulation zum Ausdruck bringe und Lösungsansätze aufzeige, bzw. zum eigenen Phantasieren und Denken anrege.

Maria Wallbrecht: Wie würdest Du deine Utopie, die Du im Roman für Sylt und letztlich für die ganze Welt entwirfst, zusammenfassen?

Lothar Koch: „RIF”- Rückschritt ist Fortschritt. Bei aller Fortschrittsbegeisterung darf Augenmaß und Vernunft nicht auf der Strecke bleiben. Ferienorte müssen sich besinnen, wozu sie da sind und wie sie ihre Funktion als Erholungsort und Naturparadies erfüllen können und bewahren wollen.
Jeder Fortschritt sollte sich an einer gemeinsam abgestimmten Leitidee orientieren. Für die Ferieninsel Sylt könnte das Motto heißen: „einmalig schöne Naturinsel und heilsamer Genuss“. Daran wäre dann Fortschritt und ggf. erforderlicher Rückschritt zu bemessen, der so wiederum zum Fortschritt für das Leitbild werden könnte.
Um überhaupt ein Leitbild entwickeln zu können, müssten überzogene egozentrische Wünsche einzelner Individuen und Interessengruppen abgebaut werden. Das geht nur durch eine gesellschaftliche Veränderung. Gesellschaften verändern sich, weil Individuen sich verändern. Letztendlich ist also ein Entwicklungsprozess jedes Einzelnen erforderlich, damit sich die Gesellschaft hin zu mehr Achtsamkeit verändert.
Die Sylt-Dynamik ist ein Beispiel für unsere Gesellschaft. „Wie im Kleinen, so im Großen“.

Maria Wallbrecht: Ein Utopie-Roman erträumt eine noch nicht vorhandene, bessere Welt. Was macht Syltopia, neben technologischen Verbesserungen, zu einem solchen Ort?

Lothar Koch: Die Sylter durchlaufen in dem Roman eine innere und äußere Wende. Es kommt zu einer psychologischen Klärung und Transformation. Die alten Triebkräfte von Profitmaximierung, Eigennutz und Ellenbogenmentalität werden zu Gunsten von Gemeinsinn und Achtsamkeit verschoben. Die Gesellschaft besinnt sich auf das, was sie selber nährt, statt nur den reibungslosen Ablauf der Urlaubsmaschinerie im Auge zu haben. Dadurch wird das Leben auf der Insel wieder beschaulicher, nachhaltiger und lebenswerter für alle – Sylter und Gäste. Die Natur wird in jeder Hinsicht als Mitwelt geachtet- auch auf dem Speiseplan. Dadurch entsteht wieder mehr Bezug zu dem Geschenk des Lebens. Fengshui, also die sichtbare Ästhetik der Landschaft wirkt sich psychologisch auf die Achtsamkeit der Bürger aus.

Maria Wallbrecht: Die Syltopianer legen großen Wert auf Bewusstseinsschulung und energetische Verbindungen zum Göttlichen. Inwiefern machen diese Dinge deiner Meinung nach eine bessere Gesellschaft aus?

Lothar Koch: Die Sylter von heute sind dabei ihre Wurzeln zu verlieren oder zu vernachlässigen. Dadurch fehlt es an Gemeinsinn und „Inselspirit“. Die Besinnung auf die Leistungen der Vorfahren bis hin zur Steinzeit bewirkt bei den Syltopianern einen Richtungswechsel im Denken und Handeln. Zu der materialistischen Denke wächst wieder die Verbindung zur Dankbarkeit, Schönheit, Natur, göttlichen Existenz und Mystik. Das Leben wird tiefer und lebenswerter.

Maria Wallbrecht: In Syltopia ist das Entscheidende die Verbesserung des Menschen. Die Veränderung der schlechten Strukturen scheint danach relativ einfach zu sein. Wie könnte dies, nennen wir es „Umdenken weg von Gewinnmaximierung hin zum Wohlergehen aller“ auch ohne (unfreiwilligen) Drogenkonsum gelingen?

Lothar Koch: Die Annahme, dass wir die Gesellschaft verändern können ist ja uralt und hat nicht wirklich Früchte getragen, wie wir jeden Abend in den Nachrichten sehen können. Deshalb glaube ich an den Spruch: „wenn du die Welt verändern willst beginne mit dem Menschen den du jeden Morgen im Spiegel siehst“. Das ist mit den modernen Methoden der humanistischen Psychologie durchaus möglich (s. Human Potential Movement). Man muss es jedoch wollen und sich in einen Prozess der Selbstentwicklung begeben. Die meisten haben Angst davor, ganz persönlich alte Pfade zu verlassen. Im Buch brauchte ich aus dramaturgischen Gründen eine schnelle Wende – das ging nur mit der homöopathischen Droge. In Wirklichkeit ist das ein langsamer Prozess, der leider meist nur durch Leidensdruck in Gang kommt.

Maria Wallbrecht: In deinem Buch machst Du Sylt durch die Sprengung des Hindenburgdammes wieder zu einer richtigen Insel und diese, vernetzt mit anderen Inseln, zur Modellregion für die ganze Welt. Auch andere Utopie-Romane spielen auf Inseln. Hast Du eine Idee warum das so ist? Eignen sich Inseln besonders gut für das Schaffen einer besseren Welt?

Lothar Koch: Eine Insel ist wie ein Reagenzglas. Dort kann auf kleinem Raum mit genau umrissenen Rahmenbedingungen experimentiert werden. Äußere Einflüsse bleiben außen vor. So ist es für den Autor und den Leser einfacher, das utopische Bild einigermaßen nachvollziehbar und realitätsnah mitzugehen.
In Realität ist es auch so. Auf Sylt könnte man tatsächlich Modellprojekte durchführen, die in der Gesamtfläche Deutschlands erstmal zu utopisch wären (z.B. Alternative Verkehrsmittel etc.).

Maria Wallbrecht: Willst du uns Syltbildungsurlaubern etwas mit auf den Weg geben?

Lothar Koch: Diskutiert mit Syltern über Inhalte aus Syltopia. Fragt nach, was von den Beispielen im Buch tatsächlich so gewesen ist und wie sich Eure Vermieter die Zukunft vorstellen. Schreibt an Kurdirektoren, sprecht mit Gastronomen und äußert Eure Bedürfnisse als Gäste, die einem sanften Tourismus den Vorzug geben. Dann könnte Einiges von Syltopia wahr werden.

Maria Wallbrecht: Vielen Dank für das Gespräch!

Syltopia- in DIE WELT

SYLTOPIA- in der Wochenendbeilage “Die Stilisten/Freigeist” von der Zeitung DIE WELT Buch-Mockupwurde meine Doku-Fantasy Syltopia gestern als Bestes Syltbuch empfohlen! Ein paar wenige Exemplare habe ich noch- dann wird die zweite Auflage gedruckt. Jetzt gern mit persönlicher Widmung bei mir bestellen unter www.syltopia.de oder per email an info@syltopia.de

Sylter Grüße
Lothar Koch

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Syltzeit mit Lothar Koch bei SYLT1 TV

Hier gibt es die Syltzeit mit Lothar Koch zu sehen:

Syltzeit http://www.sylt1.tv/mediathek/syltzeit-mit-lothar-koch/

Themen: Biografie, Syltopia, Gastronomie, Bebauung, Verkehr, Hörnum Odde, Zukunft von Sylt

Liebe Sylter, Natur- und Insel-Freunde,

die Zukunft kommt schneller, als Sie denken!

Buch-MockupViele der in meinem Roman SYLTOPIA beschriebenen Aspekte und Ideen lese ich täglich in der Sylter Rundschau oder anderswo- zum Beispiel auch in dem neuen Buch „Kurswechsel Küste“ von Prof. Karsten Reise.

Dabei ist SYLTOPIA jetzt gerade mal ein halbes Jahr alt! Ich bin also überzeugt, daß Vieles was ich mir für die Jahre bis 2050 für Sylt ausgedacht habe, auch kommen wird. Hoffentlich! Rutschen Sie gut nach 2016 rein! Bereiten Sie sich auf die Zukunft vor und schmökern Sie in den ersten Tagen des Neuen Jahres in SYLTOPIA!

Wenn Sie mein Buch noch nicht gelesen haben, freue ich mich über eine Bestellung über www.syltopia.de (oder über jede Buchhandlung).

Herzlichen Dank und ein tolles 2016 wünscht

Lothar Koch

 

SYLTOPIA! - ein „Insel-Märchen“ für Erwachsene.

Hier die Rückmeldung einer Leserin, die „vom Fach“ ist:

“Sehr geehrter Herr Lothar Koch,
ich war im September auf Sylt und bin an mehreren Stellen auf Ihr Buch gestoßen. Mir gefällt diese Utopie sehr gut, sehr durchdacht und von der Handlung her trotzdem spannend. Großes Kompliment.
Da Sie sicher auch viel Gegenwind bekommen, möchte ich Ihnen meine Begeisterung nicht vorenthalten.
Es wäre schön, wenn sich auf Sylt – und auch in Deutschland – einiges in Ihrem Sinne verändern würde!”

Stefanie Besser, München
Lektorin/editor Heyne TaschenbuchVerlag/Verlagsgruppe Random House

Weitere Feedbacks zum Buch finden Sie hier.
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Steigen Sie ein, 
zu einer transformativen Reise nach Sylt,
ins Jahr 2050!

Die Zukunft kommt schneller, als Sie glauben!

Die utopische Geschichte von Lothar Koch ist keine Science Fiction. Der Autor hangelt sich (fast) immer entlang des Möglichen.
Eine Vision und ein Weckruf, wie Sylt sich zum Besseren für Insulaner, Urlauber und die Nordseenatur entwickeln könnte. Viele der guten Ideen schreien nach sofortiger Umsetzung.
Dieses Buch ist faszinierend und informativ.

Koch verpackt aktuelle Probleme des beliebten Urlaubsziels in eine spannende, tiefenpsychologisch angehauchte Utopie und liefert Hoffnung für die Zukunft unserer Lieblingsinsel. Garniert mit jede Menge guter Visionen für ein Sylt mit hoher Lebensqualität, bringt er das alles mit einer steifen Brise Humor rüber!
SYLTOPIA – Total durchgeknallt– Revolution auf der Insel!

Erscheinungsdatum: 19. Juni 2015
Seitenzahl: 272 Seiten, Softcover, 12 x 20 cm
Preis: 14,90 Euro
Erschienen im Clarity Project® Verlag
ISBN 978-3-00-049308-9
In allen guten Sylter Buchhandlungen, den Naturschutzstationen und
Portofrei jetzt bestellen bei www.syltopia.de

Clarity Project® Verlag: BÜCHER, die bewegen!

Wintersonnenwende: Thing im Denghoog

Wintersonnenwende im Denghoog 2015

Wintersonnenwende im Denghoog 2015

In Wenningstedt steht eines der größten Hünengräber Norddeutschlands, der 5000 Jahre alte Denghoog. Mit etwas Wetterglück kann man dort am 22.12. jeden Jahres in kleinem Kreis die Wintersonnenwende erleben. Es sind immer ein paar Sylter “Urgesteine” dabei, die etwas zu erzählen haben. Auch heute machte ich mich wieder auf den Weg, um dieses Erlebnis am magischen Ort nicht zu verpassen. Für mich bedeutet die halbe Stunde immer ein “tieferes Verbinden mit den Wurzeln der Insel”. Diesmal war der Denghoog bereits so voll, daß ich mit der ersten Runde gar nicht hineinkam. Dafür war es dann mit den wenigen Syltern der zweiten Runde umso intimer. Wir nutzten die Zeit für einen kurzen THING. Ein Ratschlaggespräch unter Insulanern. Diesmal hatten wir natürlich das Thema “Rettet die Hörnum Odde” zu packen. Und siehe da, plötzlich riß die Wolkendecke auf und die Sonne drang reflektiert von den Granitsteinen hell und leuchtend in die “Grabkammer”. Ein erhebender Moment und ein Hoffnungsschimmer für das Naturschutzgebiet!?

In meinem Buch “Syltopia” die Doku-Fantasy aus dem Jahr 2050 habe ich etwas zu diesem Ort geschrieben. Hier eine kleine Leseprobe dazu: Die beiden Hauptpersonen des Romans, Hanna (Reporterin) und Urdig (Weiser “Medizinmann” der Insel) treffen sich bei der kleinen Kirche von Wenningstedt und gehen ins Unterirdische….

…Dieser Zirkel öffnete sich neben der Dorfkirche in eine gläserne Unterführung. Urig und Hanna folgten diesem Weg, der leicht abschüssig ins Unterirdische führte. Nach wenigen Schritten betraten sie eine tiefergelegte runde Natursteinhalle. Sie erhielt ihr diffuses Tageslicht durch Linsen in der Decke, die nach einem symmetrischen Muster eingelassen waren. Die Halle hatte gut hundert Meter Durchmesser. Ihr Zentrum wurde von einem Megalithgrab gebildet, das hier bereits seit mehr als fünftausend Jahren stand: dem Denghoog. Die mächtigen Granitsteine bildeten aus dieser Perspektive den Ausstieg nach oben. Besucher konnten über Wendeltreppchen himmelwärts aus dem Kriechgang des Hünengrabes wieder nach draußen an die Oberfläche gelangen.

Zur Wintersonnenwende um 12 Uhr mittags fiel am oberen Spiegelstein die Sonne ein und wurde von dort zerstreut reflektiert. Das tauchte die ganze Halle in ein magisches Licht.
»Dies ist unser Insel-Thing«, sagte Urdig mit unüberhörbarem Stolz in der Stimme.
»Wir haben mehrere Jahre an der Umsetzung gearbeitet. Hier kommen wir Insulaner zu wichtigen Entscheidungen und Festen zusammen. Die Halle fasst an die fünftausend Besucher.«P1060716
Hanna schaute mit weit geöffneten Augen umher. Der Boden des riesigen Doms war mit feinem, weißen Kaolinsand bedeckt und durfte nur barfuß oder in NeoFrott-Füßlingen betreten werden. Der helle, Millionen Jahre alte Sand vom Morsum Kliff verstärkte die Wirkung des Tageslichtes, das aus den Deckenlinsen strahlte, um ein Vielfaches. Die Lichtverhältnisse in der Höhle erinnerten Hanna an die magischen Momente lauer Mittsommernächte, wenn die Sylter Sonne erst gegen Mitternacht unterging und diesen fahlen, angenehm sanften, goldenen Schein warf.

Die Baumeister hatten funkelnde Granitsteine mit viel Glimmer in die Wände eingearbeitet. Sie waren durchzogen mit Bergkristallen, Amethysten und Rapakiwi. Es waren besondere Fundstücke aus dem eiszeitlichen Geschiebe, das die Substanz der Insel bildet. Künstlerische Symbole und Mandalas aus Mies- und Nussmuschelperlmutt dekorierten spezielle Nischen der Höhle. Den Eingang flankierten Werkzeuge frühsteinzeitlicher Nomaden. Deren Siedlungsspuren, die 14 000 Jahre zurückreichten, hatten Sylter auf dem Morsum Kliff gefunden. Jeder, der hier zum Thing eintrat, sollte damit an die tiefreichenden Wurzeln der Inselgeschichte erinnert werden.
Akustisch war die Halle beeindruckend konstruiert. Ganz gleich in welcher Lautstärke gesprochen wurde, konnten sich alle an jedem Punkt gleich gut hören. Außengeräusche drangen fast gar nicht hinein.
»Unser erstes, ganz entscheidendes Thing nach der Revolte fand noch in der Tinnum Burg statt«, sagte Urdig. »Da gab es diesen Ort noch nicht. Was dort besprochen wurde, erzähle ich dir später. “

Auszug aus: Syltopia  von Lothar Koch

Hier bestellen (14,8 Euro, portofrei)

 

Syltopia- Jetzt Buchbesprechung mit Leseprobe im Sylt Magazin

syltmag

Wer sich an SYLTOPIA, den Kult-Seller des 9783000493089.MAINLesejahres auf der Insel noch nicht rangetraut hat, kann jetzt im neuen SYLT MAGAZIN etwas über das Buch und sogar ein ganzes Kapitel daraus lesen! Es ist eine utopische Syltgeschichte mit viel Bezug zur Gegenwart und mit Tiefgang.
Oder doch lieber gleich das ganze Buch bestellen? Hier bekommen Sie es: http://www.syltopia.de und in allen Buchhandlungen !