Neuer Walpfad auf Sylt eröffnet- der Kommentar

Matthias Strasser (NaturgewaltenSylt) und Matthias Kundy (Nationalparkverwaltung) an einem der neuen Walpulte (Hier in Wenningstedt).

Kommentar von von Mit-Initiator Lothar Koch

Audiobeitrag von Syltfunk

Lang hat es gedauert- um genau zu sein 18 Jahre, seid ich die Forderung nach mehr Information am Walschutzgebiet als Vertreter der Schutzstation damals formulierte.

2014 dann endlich das „Go“ vom LKN und die Bewilligung von Geldern aus dem Topf der Ausgleichsmittel für die Sandvorspülungen. 2016 standen die ersten 12 Info-Module und eine Geldsperre im Raum für die Fortsetzung des Vorhabens. Die konnte Dank eines Besuches des Umweltministers Robert Habeck dann überwunden werden und heute, nach vier Jahren intensiver Arbeit verschiedenster Experten, steht der Sylter Walpfad mit 22 Tafeln zwischen List und Hörnum.

Mit den Informationseinheiten zum Walschutzgebiet wird ein kleiner, aber überaus wichtiger Beitrag zum Schutz  des Meeresgebietes vor unserer Insel geleistet:

Das „Gesamtkunstwerk“ bringt das Anliegen des Meeresschutzes aus der Nische  geschlossener Infozentren raus ins Freie, wo der unmittelbare Kontakt zum Schutzgut möglich, ja direkt spürbar und sichtbar wird. Das reale Erlebnis (im Vergleich zum immer mehr um sich greifenden virtuellen) hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck beim Betrachter und kann zu mehr Umweltbewusstsein führen. 

Gerade in dieser Ballungszone zwischen Touristenstrand und Schutzgebiet, sind nachhaltige Informationen von herausragender Bedeutung für den Meeresschutz und besonders effizient. und die Insel Sylt kann nun mit einem europaweit einzigartigen Wale-Lehrpfad als „Alleinstellungsmerkmal“ punkten.

Das Projekt geht über die normale Beschilderung eines Naturschutzgebietes weit hinaus: Die individuelle, interaktive  Ausführung jeder einzelnen Infostele machen dieses Projekt zu einem einzigartigen „Kleinwal-Lehrpfad“ an Europas Küsten. Damit haben wir auf Sylt ein weiteres Entdeckungsziel  vor allem für Radler geschaffen, das Gästen Lust macht, die ganze Insel -Westseite näher zu erkunden, und das Auto am Appartement stehen zu lassen. Der Walpfad ist also ist ein nachhaltiges Angebot für Natururlauber und Insulaner. Nachhaltig auch deshalb, weil die Tafeln so konstruiert sind, dass sie Jahrzehnte Wind und Wetter trotzen werden. Allein die Herstellungskosten von rund 75 000 Euro (ohne die Arbeitszeit der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Biologen) machen die Dimension des Projektes deutlich. Die Tafeln der ersten Tranche sollen zudem bis 2050 alle zehn Jahre erneuert werden. Das Geld dafür ist bereits bewilligt.

Eigentlich wird der Walpfad nie endgültig fertig: Ich rege an, dass Unternehmer, Gemeinden und Verbände das bestehende „Rückgrat“ der Nordseeinformation nun von sich aus nutzen, um es weiter anzureichern und zu beleben. Mit Skulpturen, Aktionen,  Spielideen und Audioelementen könnten die bestehenden Tafeln im Bereich der Promenaden ergänzt werden. 

Auch die Übernahme einer offiziellen und engagierten Schirmherrschaft der Sylter Gemeinden für „Wal- und Meeresschutz im noch relativ ungeschützten 150-Meter-Strand-Streifen wäre wünschenswert. Das käme in jedem Fall der Insel zu Gute, denn gute ökologische Badewasserquälität und biologische Vielfalt gehören zusammen und sind ein wichtiges Kapital.

 

Sylter Land zurück in Sylter Hand- BIMA überreicht Schenkungsurkunde

Fünenheide im Listland

Dünenheide im Listland

Es ist bereits die zweite Tranche an Sylter Ländereien in den Dünen, die die Bundesanstalt für Immobilien (BIMA) heute feierlich dem Landschaftszweckverband Sylt (LZV) zur weiteren Verantwortung übergab. Vorsitzer Manfred Ueckermann nahm die Urkunde für die Gemeinden der Insel und im Beisein zahlreicher BürgermeisterInnen von Johannes Paul Dietz aus dem Vorstand der BIMA entgegen.

Amtsrunde bei der Schenkungsübergabe Nationales Naturerbe

Amtsrunde bei der Schenkungsübergabe Nationales Naturerbe

Staatssekretär Ingbert Liebing, einst Bürgermeister von Sylt Ost, erläuterte das Verfahren, das massgeblich auf seine Initiative als Bundestagsabgeordneter zurückging.

„Mit der heutigen Schenkung, geht ein Kapitel zu Ende, das bereits im Deutschen Reich begann“, sagte Ingbert Liebing. Damals, als die Nazis die Insel zur Festung ausbauten, integrierten sie große Dünenflächen in den Besitz des Reiches. Diese Ländereien gingen später in Bundeseigentum über. Bereits 2011 wurden seitens der BIMA große Teile der Rantumer Dünen (330 ha) an den LZV übergeben. Heute erfolgte die Abtretung von Flächen im Listland. Dazu zählen beispielsweise Dünenbereiche beim ehemaligen Bundeswehrschiessplatz in List und nahe der Weststrandhalle. Insgesamt wurden heute 183 ha Dünenlandschaft zurück in die Hände der Sylter Gemeinden gelegt.

Diese Gebiete stehen alle bereits unter Naturschutz und zählen nun zum Nationalen Naturerbe Sylt, dessen Fläche auf der Insel jetzt 5% ausmacht. Das bedeutet also, dass diese Dünen, wie bisher, nicht bebaut oder wirtschaftlich genutzt werden dürfen. Im Gegenteil: „Es geht darum diese Heiden mit dem Naturschutz weiterzuentwickeln“, sagte Manfred Ueckermann und ergänzte: „Ziel soll es sein, Sylt lebenswert zu erhalten.“

von links: Liebling, Uekermann, Dietz

von links: Liebing, Uekermann, Dietz

Neben der Ehre, Verantwortung für die wertvollen Dünenheiden zu tragen, besteht jetzt eine viel bessere Möglichkeit diese Bereiche sinnvoll zu schützen, erläuterte Ingberg Liebing: „In der Vergangenheit hatte die BIMA immer mal wieder kleinere Flächen an Privatpersonen verkauft, die dann nicht einsehen wollten, dass sie auf ihrem Grund weder bauen, noch einen Strandkorb stellen dürfen“. Ein Verkauf ist nun ausgeschlossen, die Gemeinden selbst können nun Managementpläne entwickeln. Das alles jedoch wie bisher, nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörde von Kreis und Land.

Roland Klockenhoff von der Naturschutzgemeinschaft Sylt bemerkte kritisch in Richtung BIMA: „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ Es sei schon bemerkenswert, dass die BIMA über Jahrzehnte nach Höchst-Marktpreisen Häuser auf Sylt verscherbelte und nun „grosszügig“ auf Flächen verzichtet, die eh nicht bebaut werden dürfen und zum Teil noch Altlasten bergen, für die nun die Gemeinden zuständig sind.

In diesem Zusammenhang erwähnte Manfred Uekermann, dass die aktuellen Gespräche mit der BIMA nun hoffen lassen, restliche Gebäude und Flächen, die innerorts noch auf Sylt in deren Händen lägen, in sozialere Bestimmungen übergehen zu lassen, als bisher.

Lothar Koch

Klimawandel wird das Bild unserer Insel verändern

Passend zum letzten Blogartikel „Trockenheit macht Dünenheide zu schaffen“ wurde mir eine wissenschaftliche Arbeit zugesandt, aus der ich hier zitiere. Dr. Metzing, ein Kenner der Küste und Botaniker beim Bundesnaturschutzamt hat sie vor einigen Jahren an der Uni Oldenburg veröffentlicht.

absterbende Krähenbeerenheide in den Sylter Dünen/sommer 2018

absterbende Krähenbeerenheide in den Sylter Dünen/sommer 2018

K4Detail

Krähenbeerenfrüchte vertrocknen an den Heidestengeln

Dr. Metzing macht darauf aufmerksam, dass die Erderwärmung nicht nur durch den steigenden Meeresspiegel Folgen für die Wattenmeerküste haben wird. Die steigenden Temperaturen werden auch die Vegetation der Inseln sichtbar verändern. Man stelle sich die Dünenlandschaft Sylts vor, ohne das Tannengrün der Krähenbeerenheide (Empetrum nigrum). Genau das könnte flächenhaft aber schon in 30-40 Jahren wahr werden, denn diese Pflanzenart reagiert auf eine Erhöhung der Erderwärmung um 2-2,5 Grad mit Rückzug nach Norden, da sie hier auf den Inseln bereits ihre südliche Verbreitungsgrenze hat. Rückzug heisst nichts anderes, als dass die Bestände absterben werden, so wie es in diesem trockenen Sommer an den Rändern bereits zu beobachten ist, und die Art dort im kommenden Jahr nicht wieder kommt. Ein ähnliches Szenario ist für den Strandroggen (Leymus arenarius) zu erwarten, der ja zum Teil auch eine Bedeutung für den Küsten-und Dünenschutz hat. Auch die Strandplatterbse (Lathyrus japonicus) wird betroffen sein, die als Leguminose Nährstoffe in den Boden abgibt.

vertrocknete Strandplatterbese bei K4-Dünen

vertrocknete Strandplatterbese bei K4-Dünen

Insgesamt überprüfte Metzing 213 Pflanzenarten der Küste auf ihre Sensibilität gegenüber des prognostizierten Klimawandels. Etwa ein Viertel der untersuchten Wattenmeer-Pflanzen-Arten sind anfällig für ein Abwandern wegen der steigenden Durchschnittstemperaturen um 1-2,5 Grad. Laut Metzing wird das die Zusammensetzung und Vielfalt unserer Küstenvegetation deutlich verändern. Einige Arten werden ganz verloren gehen, einige werden aus dem Gebiet nach Norden abwandern und etliche neue Arten von Südwesten her zuwandern. Dazu rechnet Metzing beispielsweise den gelben Hornmohn, den Meerfenchel und die Strandwolfsmilch in sandigen Bereichen der Dünen, oder die graue Glockenheide in den heutigen Arealen der Krähenbeere.

Die Veränderungen der Pflanzengesellschaften werden wiederum Auswirkungen auf die Tierwelt haben. Fallen beispielsweise die Früchte der Krähenbeere weg, werden die Vogelarten, die diese jetzt nutzen, wie zB. Regenbrachvögel und Stare die Dünen weniger aufsuchen. Die Zusammensetzung des Pflanzenkleides dürfte auch einen grossen Einfluss auf die Insektenfauna der Dünen mit sich bringen.

Lothar Koch

Ich habe aus dieser Arbeit zitiert: Global warming changes the terrestrial flora of the Wadden Sea
von Detlev Metzing, Institute of Biology and Environmental Sciences, University of Oldenburg,

 

Sylt und Felix Jaehn- zwei Marken laden sich auf

 

Jaehn-DJ-Festival vor Halle 28

Jaehn-DJ-Festival vor Halle 28

Auf Sylt fand laut Tourismusservice gerade das „Top-Event-Wochenende“ statt: Revolverheld und Felix Jaehn – zwei musikalisch angesagte Superstars der aktuellen Szene unmittelbar hintereinander auf der neuen Open Air Bühne an der Halle 28 auf dem alten Fliegerhorst. Sie folgten anderen Stars, wie Anastasia und Max Giesinger, die neben dem umfangreichen und kaum weniger hochrangigen Standardprogramm in den vergangenen 14 Tagen die Insel an anderen Orten  beglückten.

Mir war klar, dass ich zu Felix Jaehn musste: Erstens wollte ich wissen, wie es heutzutage funktioniert im zarten Alter von 24 Jahren zum Musik-Weltstar aufzusteigen, und zweitens interessierte mich die neue Event-Location am Airport, eben da, wo ursprünglich eine Renaturierung von Kriegsbetonflächen geplant war, die aber durch ein Bürgerbegehren für die Halle 28 gestoppt wurde.(s. Artikel in diesem Blog dazu).

Beide Erwartungen wurden erfüllt. Zunächst zu Felix Jaehn: Auf meinem 50-Euro Ticket stand “ Felix Jaehn-DJ-Festival“. Es tritt also keine Band mit Instrumenten auf, sondern lediglich ein DJ, der seinen speziellen Mix mit einer Light- und Konfetti-Show abzieht. Das Konzept lockte an diesem wundervollen Sylt-Wetter-Abend einige Tausend Besucher- für Felix Jaehn und seinen Veranstalter sicher dennoch recht wenig- der junge Weltstar ist grössere Massen gewohnt. Aber sicher ging es um mehr als unmittelbar Kasse zu machen- es ging um das gegenseitige Aufladen von Trademarken®- Felix Jaehn lädt Sylt® auf und Sylt  lädt Felix Jaehn® auf, -soweit der Plan, der von Tourismusdirektor  Peter Douven, zumindest was die insulare Seite angeht, so kommentiert wurde. Jaehn tat sich schwer damit, das Sylter Publikum aufzuladen.  Der Altersschnitt war sehr gemischt- positiv ausgedrückt hätte es ein Fest der Generationen in lauer Sylter Sommernacht werden können-wurde es aber nicht. Jaehn gelang es trotz bester Wetterbedingungen nicht, magische Momente zu erzeugen. Am Ende blieb ihm nur ganz platt übrig, das Publikum direkt verbal anzuleiten und zu steuern, sodass zumindest die Fotos, die es über diesen Event in Zeitungen und social Medias geben wird, tolle Momente und gute Stimmung suggerieren:. Jaehn: „Jetzt mal alle die Arme mit den Handy-Leuchten hoch und so laut schreien wie ihr könnt!“ gesagt, dreht er den Rücken zum Publikum und macht ein Selfie mit der „Crowd“. Das reicht um eine Marke aufzuladen. Es bleibt jedoch ein Rätsel, weshalb man für diese PR des Publikums zugunsten eines Entertainers Eintritt zahlen muss.

es hätte ein schöner Festival Abend werden können-z.B. mit einer guten Rockband...

es hätte ein schöner Festival Abend werden können-z.B. mit einer guten Rockband…

 

Im Moment als Felix Jaehn die Bühne betrat startete hinter dem Publikum gerade eine Lufthansa-Maschine. Zum Konzerthöhepunkt hob eine  Suisse-Air ab, und zum Schluss, als nach 1,5 Stunden Felix Jaehn alle gingen donnerte nochmal eine weitere grosse Düsenmaschine über den Platz- das ist Sylt 2018!

Der Festivalplatz an der Halle 28 ist für solche Events sicher geeignet- als Sylter ist es toll, Konzerte ohne grosse Anreise vor die Haustür zu bekommen. Bedenkt man jedoch den Preis, den der Bürger letztendlich über die Ausgaben der Gemeinde für den Platz samt Halle 28  zahlt, um zwei, drei Grosskonzerte im Jahr herzuholen, kommt man ins Grübeln. Und: Braucht Sylt solche Events wirklich? Ist das die Marke Sylt, die wir aufladen wollen? Hiess es seitens der Touristik nicht, wir seien in der Hauptsaison schon ausreichend ausgelastet und wollen nur noch für die Nebensaison ziehen? Und Tagesgäste, die für solche Konzerte rüberkommen brauchen wir schon gar nicht, oder? (Der eigens engagierte Einheizer rief vor dem Top-Act das Publikum dazu auf, die Petition der SMG für eine zweigleisige Bahnstrecke ab Niebüll zu unterschreiben, denn „ohne Euch (Tagesgäste vom Festland) können wir so etwas nicht wieder machen“.)

 

Lothar Koch

 

 

Trockenheit macht Dünenheide zu schaffen

Rosa Rugosa am vertrocknen

Rosa Rugosa am vertrocknen

Zuerst litten standortfremde Bäume und Rasenflächen auf Sylt unter der Trockenheit. Leuchtet in normalen Sommern der Nössedeich zwischen Tinnum und Morsum in sattem Grün zieht sich dort nach rund vier Monaten Dauersonne ohne nennenswerte Niederschläge ein rotbraunes Gras-Band, auf dem Schafe meist vergeblich nach Fressbarem suchen .In den Dörfern zeigen schon seit Juli etliche Laubbäume nur noch vetrocknete Blätter.

Nun beginnt es jedoch auch für die Dünenvegetation kritisch zu werden, die ja bekanntlich Einiges gewohnt ist: Salz-und Sandstrahlgebläse, Nährstoffarmut und auch Trockenheit sind typische Bedingungen in diesen meernahen Biotopen. Die Heidegewächse haben nur kurze Wurzeln, die nicht ans Grundwasser reichen und daher sind sie darauf angewiesen, dass ihre Rohhumusschicht durch Regenwasser befeuchtet wird.

Meine Bilder zeigen jedoch: Nach der, als besonders widerstandsfähig bekannten Sylt-Rose (Rosa Rugosa), die als Fremdart in die Dünen eingedrungen ist, beginnt nun auch die heimische Krähenbeere zu schwächeln. Besonders an ostwärts gerichteten Dünenkuppen zeigen sich rostbraune Flächen in der sonst tannengrünen Heide. Es ist der heisse Ostwind, der den geschützten Pflanzen, die in der Fläche auch als 1000jährige Heide bezeichnet werden, nun den Rest gibt.

Krähenbeerenheide stirbt flächenhaft ab

Krähenbeerenheide stirbt flächenhaft ab

Müssen wir uns deswegen Sorgen machen? Ich meine nicht. Dürreperioden gehören zum Naturhaushalt und die Dünenheide ist recht überaltert und wegen der jahrelangen Statik, die der Küstenschutz (teilweise unter dem Deckmantel des Naturschutzes) verordnet (Das Betreten der Dünen ist aus Küstenschutzgründen nicht gestattet), ohnehin mürbe geworden. Ein maßvolles Absterben von Heide-Kleinflächen kann zur notwendigen  Verjüngung der Dünen beitragen. Ähnlich wie es durch das Abbrennen der Braderuper/Morsumer Heide künstlich von Menschenhand initiiert wird, vollzieht hier die Natur selbst diesen Schritt.

Dies darf jedoch nicht mit den Problemen feuchter, anmooriger Dünentäler verwechselt werden, die dauerhaft Kontakt zum Grundwasser halten müssen. Wenn die Grundwasserblase durch zu starke Entnahme seitens der Wasserwerke absinkt und die an stehendes Wasser angepassten Dünenmoorpflanzen keine Feuchtigkeit mehr bekommen, sterben die Raritäten weg und mit ihnen eine besonders schützenswerte Fauna, wie z.B. Moorfrösche und Kreuzkröten. Hie ist eine zunehmnde Sorge durchaus angebracht.

Lothar Koch

Schuld ist die Wasserknappheit

Schuld ist mangelnder Niederschlag und heisser Ostwind